Get together iom Congress Innsbruck

Freitag, 07. Oktober 2022 ab 18:30 Uhr

Am Freitagabend findet nach der letzten Sitzung ein Get together für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt, bei dem es in den Foyers des Congress Innsbruck Gelegenheit gibt, sich bei einem Glas Sekt und kleinen Snacks auszutauschen.

maja osojnik in concert im haus der musik

Samstag, 08. Oktober 2022, Einlass ab 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

Wir laden alle Kongressteilnehmer:innen herzlich zum Konzert im Haus der Musik ein (Eintritt frei).

maja osojnik – let them grow
Ein anthroposophischer Seelenstriptease zwischen dystopischem Chanson, primordialem Mantra
und Musique Concrete.
Inhaltlich ist LET THEM GROW das Produkt eines Rückzugs, einer Innenschau und Neuaufstellung.
O S O J N I K fragt nach dem Selbst, nach der Möglichkeit hinter der Unmöglichkeit gänzlich verstanden
zu werden, nach den Taten der Liebenden, und dem, was sie unterdrücken.
Was heißt es, heutzutage emanzipiert zu leben? In diesem sehr persönlichen Programm vertont
O S O J N I K die seltsamen Phänomene zeitgenössischer Zwischenmenschlichkeit und klingt
dabei dreckig, sanft, lustvoll, verstört, komplex, kalt, sphärisch, schneidend und feminin. Jeder
Sound ist eigens generiert und zu einem Unikat verfremdet, beispielsweise mittels sogenannter
Rejects. Es ist eine Bibliothek kaputter Klangabfälle, Resultate digitaler Ausrutscher und fehlerhafter
Prozessierung, ungewollt verzerrt, übersteuert oder phasenverschoben.
»Ich habe eine Vorliebe für das von der Gesellschaft nicht Anerkannte, das kaputt Gemachte.«
Im Äther von LET THEM GROW durchlaufen sie eine Neo-Genese, erhalten Kontext, werden zur
Substanz ihrer Songs. MAJA OSOJNIK führt in dem Programm LET THEM GROW ein Streitgespräch
in Einsamkeit, umgeben von elektrischen Schiebedächern, Möwen, Flugzeugturbinen, prasselndem
Regen, Pingpong-Bällen, Feedbacks und verlassenen, eigenartig verstimmten Klavieren. Es
oszillieren pulsierende Drones und kaskadierende Soundcluster, durchschlagen von eckigen,
trashy Beats und hyperaktiven, maschinenartigen Atemklangminiaturen.
Im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen spinnt sie
mit ihrer Stimme, den Samples der Paetzold-Bassblockflöte, zahlreichen abstrusen Klangobjekten,
Radios oder Field-Recordings ein dramatisches Klangkunstwerk, dunkel und weich.

     

 

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